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Wort zum Tag "Leben ist mehr"

Dienstag, 17. Juli 2018: Die letzte Instanz

Die rechtliche Regelung von Angelegenheiten ist bei uns in Deutschland durch den sogenannten »Instanzenzug« gewährleistet. Je nach Sache und Recht kann man Berufung gegen ein Urteil einlegen und für einen neuen Urteilsspruch eine höhere Instanz in Anspruch nehmen. Am Ende dieser Kette steht das »Höchstgericht« als oberste oder letzte Instanz. Dessen Richterspruch gilt dann endgültig.Die meiste...

Aktuelle kirchliche Nachrichten des APD (Adventistischer Pressedienst)

Papua-Neuguinea: Adventisten bieten Alphabetisierungskurs an

Papua-Neuguinea: Adventisten bieten Alphabetisierungskurs an
54 Teilnehmende absolvierten in Port Moresby, der Hauptstadt von Papua-Neuguinea, einen achttägigen Alphabetisierungskurs für Erwachsene der Stufe 1. Der Kurs wurde von der Abteilung Frauen der regionalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Zentral-Papua-Neuguinea (CPC) angeboten, wie die australische Kirchenzeitschrift Adventist Record (AR) berichtet. Der Kurs habe mehr als 20 erwachsene Analphabeten registriert, so AR. Unterrichtssprache war die Kreolsprache Tok Pisin (Pidgin-Englisch), die am weitesten verbreitete Verkehrssprache in Papua-Neuguinea. Die teilnehmenden Männer und Frauen kamen aus der Stadt und den ländlichen Bezirken auf dem Gebiet der CPC. Eine junge Familie sei vier Tage zu Fuß vom kleinen Dorf Boto unterwegs gewesen, um teilnehmen zu können. „Alphabetisierung ist für die Kirche in zweierlei Hinsicht wichtig: zur Förderung der Mitglieder und als Evangelisation“, sagte Joy Koi, Leiterin der Abteilung Frauen der CPC. Es gehe mit den Alphabetisierungskursen auch darum, die Kirchenmitglieder zu befähigen, die Bibel sowie Medienerzeugnisse der Kirche lesen zu können. Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

Baptisten sollen sich mit der sozialethischen Dimension des Evangeliums beschäftigen

Baptisten sollen sich mit der sozialethischen Dimension des Evangeliums beschäftigen
Zum 100. Todestag von Walter Rauschenbusch Die Leitung des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) hat anlässlich des 100. Todestages des baptistischen Theologen Walter Rauschenbusch ihre Kirchengemeinden dazu aufgerufen, sich verstärkt mit der sozialethischen Dimension des Evangeliums zu beschäftigen. „Frieden und Gerechtigkeit zu suchen gehört heute wie vor hundert Jahren zu den vordringlichen Aufgaben der Kirche“, so die Verantwortungsträger. Präsidium und Bundesgeschäftsführung der Freikirche beschreiben den deutsch-amerikanischen Rauschenbusch, der am 25. Juli 1918 starb, in einer am 16. Juli 2018 veröffentlichten Stellungnahme als „eine der prägenden Gestalten des Baptismus, dessen theologisches Erbe noch heute Beachtung findet.“ Rauschenbuschs Sozialtheologie prägte auch Martin Luther King Zusammen mit dem Aufruf hat der BEFG einen Text von Dr. Ralf Dziewas herausgegeben. Darin würdigt der Professor für Diakoniewissenschaft und Sozialtheologie an der Theologischen Hochschule des BEFG in Elstal bei Potsdam das Wirken Rauschenbuschs: „Er war einer der prägenden Theologen der Social-Gospel-Bewegung. Seine Sozialtheologie hat nachfolgende Generationen bis hin zu Martin Luther King entscheidend geprägt.“ Dziewas kommt zu dem Schluss, angesichts der aktuellen Fragen nach einer gerechten Weltwirtschaftsordnung böten Rauschenbuschs Schriften anregende Impulse, die soziale Verantwortung des christlichen Glaubens neu zu bedenken: „Das Reich Gottes ist keine Vertröstung für das Jenseits. Das Reich Gottes ist dort im Anbruch, wo diese Welt hin zu mehr Gerechtigkeit verändert wird. Diese Einsicht ist eines der Vermächtnisse, für die der baptistische Theologe Walter Rauschenbusch mit seiner Sozialtheologie bis heute Beachtung verdient.“ Pietistisch geprägte Frömmigkeit und sozialistische Kapitalismuskritik Rauschenbusch wurde als Sohn des in Amerika zum Baptismus konvertierten lutherischen Pfarrers August Rauschenbusch am 4. Oktober 1861 in Rochester, New York, geboren, verbrachte aber einen Großteil seiner Kindheit in Deutschland, wo er auch das Gymnasium abschloss. Nach seinem Theologiestudium am Rochester Theological Seminary begegnete ihm 1885 in seiner ersten Stelle als baptistischer Pastor die Not der Arbeiterschaft im New Yorker Elendsviertel „Hell’s Kitchen“. Diese Erfahrung ließ ihn zu einem leidenschaftlichen Kritiker […]

Jamaika: Generalgouverneur ehrt adventistische Pastoren

Jamaika: Generalgouverneur ehrt adventistische Pastoren
Am 28. Juni erhielten zwei Pastoren der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Jamaika eine Auszeichnung im Rahmen der jährlichen Ehrung bedeutender Leistungen seitens des Generalgouverneurs (Annual Governor General Achievement Awards). Wie die Kommunikationsabteilung der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Mittelamerika (IAD News) berichtete, wurde die Auszeichnung dieses Jahr an über 15 Jamaikaner aus dem ganzen Land verliehen. Die Annual Governor General Achievement Awards werden an Personen verliehen in Anerkennung „der Arbeit vieler unbekannter Helden und Heldinnen, die keine nationalen Auszeichnungen erhalten haben, aber aufgrund ihrer akademischen Leistungen oder ihres Dienstes in ihren Wohnorten Anerkennung finden können“, so IAD News. Das Projekt wurde 1991 vom damaligen Generalgouverneur Howard Cooke ins Leben gerufen und soll herausragende Leistungen engagierter Bürger anerkennen und fördern. Ehrung für Gordon Lindsay und Omar Oliphant Pastor Gordon Lindsay arbeitet als Leiter der Jugendabteilung der regionalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten Nordostjamaika. Durch seinen Einsatz habe Lindsay auch das Leben vieler Menschen außerhalb der Kirche positiv beeinflusst, so IAD News. Lindsay ist ehrenamtlicher Kaplan der Polizei von Jamaika. Er hat mehrere kommunale Verpflegungsprogramme koordiniert und war maßgeblich am Bau eines Hauses für einen Obdachlosen beteiligt. Derzeit koordiniert er Initiativen für junge Menschen zur Reduzierung von Kriminalität und Gewalt. Pastor Omar Oliphant arbeitet als Bezirkspastor in St. Ann. Im Jahr 2017 wurde Oliphant als erster ordinierter Pastor der Siebenten-Tags-Adventisten in Jamaika als Rechtsanwalt zugelassen. Er gründete die Stiftung „Save-A-Youth“, die Spenden für Gesundheitsfürsorge, Dialyseunterstützung und andere Bedürfnisse sammelt. Zudem organisierte Oliphant laut IAD News Kundgebungen, Jugenddebatten, Theaterproduktionen und musikalische Talentshows für Hunderte von Jugendlichen. Adventisten auf Jamaika Der karibische Inselstaat hat eine Einwohnerzahl von 2,9 Millionen Menschen (Stand 2017). In Jamaika feiern 299.851 getaufte Siebenten-Tags-Adventisten (Stand 2016) jeweils am Sabbat (Samstag), dem biblischen Ruhetag, in 678 Kirchengemeinden ihren Gottesdienst. Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!