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Wort zum Tag "Leben ist mehr"

Montag, 25. Juni 2018: Rousseau versus Gott

Am 26. Juni 1712 wurde Jean-Jaques Rousseau geboren. Er war ein Lebemann, befand sich nach einer schwierigen Kindheit und Jugend viel auf Wanderschaft und führte ein unstetes Leben. Rousseau machte sich so seine Gedanken über das Leben, und aus der Beobachtung heraus, wie viel Hass es unter den Menschen gab und wie viel Leid er sah, schloss er, dass negative Umstände den Menschen schlecht machen w...

Aktuelle kirchliche Nachrichten des APD (Adventistischer Pressedienst)

Pastor Rainer W. Burkart erhält Menno-Simons-Predigtpreis 2018

Pastor Rainer W. Burkart erhält Menno-Simons-Predigtpreis 2018
Der von der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen des Fachbereichs Evangelische Theologie der Universität Hamburg verliehene Menno-Simons-Predigtpreis geht dieses Jahr an den Theologen Rainer W. Burkart. Er ist Pastor der Mennonitengemeinden in Enkenbach und Neudorferhof (Rheinland-Pfalz). Das Gemeinsame über das Trennende stellen Laut den Mennonitischen Nachrichten „Mennonews.de“ hielt Rainer Burkart die prämierte Predigt zum 500. Jahrestag der Reformation am 31. Oktober 2017 in einem gemeinsamen Abendmahlsgottesdient von evangelischen und mennonitischen Gläubigen in der protestantischen Kirchengemeinde Enkenbach/Pfalz. In seiner Predigt würdigte er den Versöhnungsprozess der Mennoniten mit den Lutheranern, der einen solchen Gottesdienst mit gemeinsamer Abendmahlsfeier erst ermöglicht hätte. Versöhnung könne gelingen, wenn Schuld bekannt, Vergebung gewährt und das Gemeinsame über das Trennende gestellt werde. Wenn Menschen auch heute nach ihrer kulturellen oder sozialen Herkunft sowie nationalen oder ethnischen Zugehörigkeit beurteilt und eingeteilt würden, sei die Gemeinde Jesu Christi aufgerufen, eine neue Wirklichkeit abzubilden und zu leben. Grundlage dieser Predigt war die biblische Zusage des Apostels Paulus: „Ihr seid alle eins in Christus Jesus“ (Galater 3, 28). Mit dieser Haltung könne eine Einheit gestaltet werden, die Verschiedenheit zulasse. Ökumenisch engagiert Rainer W. Burkart (59) ist seit 2011 Pastor der Mennonitengemeinden Enkenbach und Neudorferhof, so „Mennonews.de“. Er wuchs in einer mennonitischen Familie auf und wurde in der Mennonitengemeinde Regensburg auf das Bekenntnis seines Glaubens getauft. Nach der Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer studierte er Theologie an der lutherischen Augustana-Hochschule in Neuendettelsau und an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie an den Associated Mennonite Biblical Seminaries in Elkhart, Indiana (USA). Dieses Studium schloss er 1987 als Magister ab. Burkart hat zusätzlich eine Ausbildung in Klinischer Seelsorge absolviert und arbeitete ehrenamtlich auch als Notfallseelsorger. Pastor Rainer Burkart engagiert sich seit seiner Jugend auf verschiedenen Ebenen in der Ökumene. Von 1993 bis 1997 war er […]

Fünf Jahre Desert Flower Center im Krankenhaus Waldfriede

Fünf Jahre Desert Flower Center im Krankenhaus Waldfriede
Mehr als 350 Frauen wurden inzwischen in dem von Waris Dirie 2013 initiierten Desert Flower Center im adventistischen Krankenhaus „Waldfriede“ in Berlin-Zehlendorf zur ganzheitlichen Behandlung von genitalverstümmelten Frauen (Female Genital Mutilation − FGM) medizinisch betreut. Am 21. Juni sprach Waris Dirie im Rahmen des vom Krankenhaus Waldfriede durchgeführten sechsten internationalen Koloproktologen-Kongresses vor 300 Ärzten. In ihrer Rede forderte sie, dass mehr Desert Flower Center in der ganzen Welt etabliert werden müssten. Laut UN-Statistiken seien weltweit über 250 Millionen Frauen von dieser grausamen Prozedur betroffen. Der Name „Desert-Flower Center“ geht auf das Wirken des ehemaligen Topmodels und der früheren UN-Sonderbotschafterin Waris Dirie (53) zurück, die durch ihre Biografie „Wüstenblume“ (englisch: Desert Flower) und den gleichnamigen Film weit bekannt wurde. Darin schildert die gebürtige Somalierin, die selbst mit fünf Jahren Opfer von FGM wurde, ihren Leidens- und Lebensweg. Waris Dirie eröffnete am 11. September 2013 das Berliner Zentrum und übernahm auch die Schirmherrschaft. Damit ist „Waldfriede“ Kooperationskrankenhaus der von ihr 2002 gegründeten „Desert Flower Foundation“, Wien, und weltweit die erste Einrichtung, die Opfer von Genitalverstümmelung ganzheitlich betreut. Auch in Deutschland Opfer mit Genitalverstümmelung Laut der Menschenrechtsorganisation für Frauen TERRE DES FEMMES, mit Sitz in Berlin, leben in der Europäischen Union rund 500.000 von weiblicher Genitalverstümmelung betroffene sowie 180.000 gefährdete Mädchen und Frauen. Nach Angaben des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wird FGM vorwiegend in 29 Ländern Afrikas und in wenigen arabischen und asiatischen Staaten, aber auch innerhalb von Migrantengemeinden in Europa oder Nordamerika praktiziert. Selbst in Deutschland gebe es 50.000 Opfer mit Genitalverstümmelung. Lebensqualität zurückgeben Das Desert Flower Center Waldfriede (DFC) gehört zum Zentrum für Darm- und Beckenbodenchirurgie am Krankenhaus Waldfriede. Es wird von Chefarzt Dr. Roland Scherer, Professor für Koloproktologie, geleitet. Frauen mit FGM erhalten am DFC medizinische Hilfe und psychosoziale Betreuung. Professor Scherer und sein Team behandeln im DFC Waldfriede die Folgen weiblicher Genitalverstümmelung wie chronische Beschwerden und Schmerzen. Das sind insbesondere Vernarbungen, Scheiden-Darm-Fisteln, Scheiden-Blasen-Fisteln, Schließmuskelverletzungen sowie Harn- und Stuhlinkontinenz. Auch die Plastische Wiederherstellungschirurgie zur Rekonstruktion der Klitoris und des äußeren Genitales sei […]

Mosambik: ADRAs erster Wasserkiosk getestet

Mosambik: ADRAs erster Wasserkiosk getestet
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA hat in der Stadt Mocuba in Mosambik erstmals einen Wasserkiosk eröffnet. Wie der unabhängige journalistische Dienst Adventist Today (AT) und ADRA International berichten, wird der Wasserautomat im Rahmen eines Pilotprojekts getestet, um eine zuverlässige Trinkwasserversorgung über ein selbsttragendes Geschäftskonzept zu gewährleisten. Seit Jahren hatte der Bezirk Mocuba keine ausreichend sichere Trinkwasserversorgung. „Wir freuen uns sehr über diesen Kiosk. Für den gesamten Stadtbezirk ist dies von großem Wert“, sagte die Bürgermeisterin von Mocuba, Beatriz Gulamo. Sie nahm mit einer Gruppe von über 100 Personen an der Eröffnung des neuen Wasserkiosks teil. Der neue Wasserkiosk stelle täglich 20 Liter sauberes Wasser für mehr als 1.000 Menschen zur Verfügung, berichtete ADRA. Der Bezirk Mocuba in der Provinz Zambezia leide seit Jahren unter unzureichender Wasserversorgung. Vor dem Errichten des Wasserkiosks bezogen viele Bewohner Wasser aus kontaminierten Brunnen oder sogar aus dem nahegelegenen Fluss, so das Hilfswerk. Wasserkiosk statt Brunnen „Obwohl Wasserverkauf nicht neu ist, ist ADRAs Wasserkiosk-Ansatz einzigartig, weil es ein selbsttragendes Geschäftsmodell ist, das außerdem sauberes Trinkwasser verteilt“, sagte Jason Brooks, Mitarbeiter bei ADRA International. „Der Ansatz, einfach nur Brunnen zu bohren und die Bevölkerung darin zu schulen sie zu reparieren, musste einem nachhaltigeren Service für eine größere Anzahl von Menschen weichen. ADRA will den kosteneffektivsten und langlebigsten Wasserdienst anbieten, der nicht wegen fehlender Mittel für Reparaturen zusammenbricht. Mit einer 15-jährigen Präsenz in Mocuba und einem großen Bedarf an sauberem Wasser wählte ADRA das Viertel mit 6.000 Einwohnern als ersten Startpunkt für die Installation des Wasserkiosks.“ Finanzierung und Funktion Die Finanzierung des Wasserkiosks stammt aus verschiedenen Quellen, darunter ein Beitrag der Gesundheitsabteilung der adventistischen Weltkirchenleitung in Höhe von 60.000 US-Dollar. Grundfos, ein globaler Pumpenhersteller, lieferte die Wasserpumpen-Technologie des Kiosks. Der Kiosk wird mit Solarzellen betrieben und verfügt über mehrere Wasserhähne, zwei Videomonitore mit Sanitär- und Hygiene-Tipps, Eisspender, Wasch- und Recyclingmöglichkeiten sowie Ladegeräte für Mobiltelefone, […]