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Wort zum Tag "Leben ist mehr"

Mittwoch, 15. August 2018: Mit Freude sterben?

Die heutige Überschrift wird manche Leser schockieren, andere werden vielleicht darüber lächeln. Wer kann denn wirklich sagen, wie es »nachher« weitergeht? Eine alte Anekdote, die ich vor Kurzem las, hilft vielleicht, über das »freudige« Sterben nachzudenken:Ein Todkranker liegt zu Hause auf dem Sterbebett. Er greift nach der Hand des anwesenden Arztes und sagt zitternd: »Ich habe solche Angst...

Aktuelle kirchliche Nachrichten des APD (Adventistischer Pressedienst)

„GAiN“ 2018 − Weltkongress adventistischer Medienschaffender

„GAiN“ 2018 − Weltkongress adventistischer Medienschaffender
Vom 7. bis 8. August fand im Kintex Convention Center in Goyang bei Seoul/Südkorea ein weltweiter „News Summit“ (News Gipfel) mit rund 250 adventistischen Medienschaffenden und IT-Spezialisten aus 40 Staaten statt. Daran schloss sich vom 8. bis 12. August die jährliche „GAiN“-Konferenz an, die mit einem Missionskongress mit rund 4.000 missionsinteressierten Kirchenmitgliedern aus Korea, China, Hongkong, Japan, Macao, der Mongolei und Taiwan zusammengelegt wurde. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Mission first“ (Mission zuerst), berichtet SPECTRUM, die Zeitschrift der Vereinigung adventistischer Foren in den USA. „GAiN“ steht für Global Adventist Internet Networking und dient dem Austausch, Netzwerken und der Weiterbildung adventistischer Fachleute aus den Bereichen Kommunikation, Medien, Film, TV, Radio, Internet, Social Media und Technik. „News Summit“ Beim „News Summit“ referierten Mitglieder der Kommunikationsabteilung der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz), die den Kongress organisierten, sowie externe Fachleute. Zuerst ging es um Internet-Evangelisation. Pastor Williams Costa, Jr., Leiter der Kommunikationsabteilung der Weltkirchenleitung, sprach zum Thema: „Wie man Menschen findet, Beziehungen aufbaut und sie zur Taufe führt“. Die Präsentationen im Plenum waren von Schlagworten geprägt, wie Markenpflege (Branding), Suchmaschinenoptimierung, Marketing-Trichter (Marketing Funnel), Handlungsaufforderung (Call to Action) und Digitales Marketing. Das Versprechen der Marke „Adventisten“ einlösen „Es war noch nie so einfach, seine Meinung zu sagen. Es war noch nie so schwer, gehört zu werden“, sagte Pastor Sam Neves, stellvertretender Direktor der Kommunikationsabteilung für Internet und Social Media der adventistischen Weltkirchenleitung. Laut SPECTRUM betonte Neves die Wichtigkeit, dass auch eine Kirche ihre „Markenversprechen“ einhalte. Wer zweimal von der gleichen Handy-Marke enttäuscht worden sei, kaufe sich beim dritten Mal das Handy einer anderen Marke. Das sei auch mit Menschen so, „die von unserer Kirche enttäuscht worden sind. Sie gehen einfach“. Die Weltkirchenleitung plane in den nächsten Monaten eine neue Webseite zu lancieren. Dort soll die Bibel als Weg zu Freiheit, Heilung und Hoffnung vorgestellt werden, so Neves. Es entspreche nicht der „adventistische Marke“, Freiheit, Heilung und Hoffnung als Kirche zu versprechen. Adventisten wollten lediglich Hilfe beim Verständnis der Bibel anbieten, sagte Neves. Denn sei es Jesus, der Freiheit, Heilung und Hoffnung bringe. Wenn dies deutlich gemacht werde, könne niemand behaupten, dass das „adventistische Markenversprechen“ nicht eingelöst werde. In den Plenumsveranstaltungen wurden Informationen zu fachübergreifenden Neuerungen und neuen Projekten ausgetauscht. So stellte […]

US-Kommission: Bedingungen für Religionsfreiheit verschlechtern sich

US-Kommission: Bedingungen für Religionsfreiheit verschlechtern sich
Die Bedingungen für Religionsfreiheit haben sich im Jahr 2017 global weiter verschlechtert, heißt es im Jahresbericht 2018 der US-Kommission für internationale Religionsfreiheit (United States Commission on International Religious Freedom, USCIRF) an das US-Außenministerium. Die Kommission schlägt dem US-Außenministerium für 2018 16 Länder für die Kategorie der „besondere Besorgnis erregenden Staaten“ („countries of particular concern“) vor. Ferner gibt die USCIRF diesbezügliche Handlungs-Empfehlungen an den Präsidenten, den Außenminister und den Kongress ab. Dieser anhaltende Abwärtstrend überschneide sich oft mit autoritären Praktiken, die von Feindseligkeiten gegenüber Andersdenkenden, unabhängigen Medien oder einer aktiven Zivilgesellschaft geprägt seien oder finde unter dem Deckmantel des Schutzes der nationalen Sicherheit oder der Terrorismusbekämpfung statt, so USCIRF. „Unter den universellen, voneinander abhängigen Menschenrechten, ist jenes, das die Gewissensfreiheit in Fragen der Religion oder Weltanschauung gewährleistet, entscheidend für die Menschenwürde und das menschliche Gedeihen“, heißt es im Bericht. Liste der „besondere Besorgnis erregenden Staaten“ Der Jahresbericht 2018 führt 28 Länder auf, in denen Regierungen und nicht-staatliche Akteure auf religiöse Minderheiten, abweichende Mitglieder von Mehrheits-gesellschaften und nichtreligiöse Personen zielten. Zu den schwersten Missbräuchen gehörten laut USCIRF-Bericht: Völkermord und andere Gräueltaten an großen Menschengruppen, Tötungen, Versklavung, Vergewaltigung, Inhaftierung, Zwangsumsiedlung, Zwangsbekehrungen, Einschüchterung, Belästigung, Zerstörung von Eigentum, Ausgrenzung von Frauen und das Verbot gegenüber Kindern, an religiösen Aktivitäten oder Bildungsangeboten teilzunehmen. Auf der Liste der besondere Besorgnis erregenden Staaten sind Regierungen aufgeführt, die systematische, andauernde und eklatante Verletzungen der Religionsfreiheit begangen oder toleriert haben. Die Kommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF) empfiehlt dem US-Außenministerium und dem US-Kongress, dass 2018 folgende zehn Länder erneut in die Kategorie der „besondere Besorgnis erregenden Staaten“ eingestuft werden: Burma, China, Eritrea, Iran, Nordkorea, Saudi-Arabien, Sudan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Folgende sechs Staaten sollten demnach neu in diese Gruppe aufgenommen werden: Nigeria, Pakistan, Russland, Syrien, Vietnam und die Zentralafrikanische Republik. Der Bericht kann hier heruntergeladen werden: Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

Im letzten Jahr 61,8 Millionen Euro Spenden für „Brot für die Welt“

Im letzten Jahr 61,8 Millionen Euro Spenden für „Brot für die Welt“
Das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ hat im vergangenen Jahr mehr als 61,8 Millionen Euro an Spenden und Kollekten erhalten. Das ist eine leichte Steigerung um 50.000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Neben Spenden und Kollekten erhielt „Brot für die Welt“ 2017 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes (KED; 54,7 Millionen Euro) und Beiträge Dritter (150,6 Millionen Euro), vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen 282,2 Millionen Euro (2016: 273,5 Millionen Euro) zur Überwindung von Armut, Hunger und Ungerechtigkeit zur Verfügung. Das sind 3,2 Prozent mehr als 2016. Für die Projektarbeit waren 252,7 Millionen Euro oder 91,2 Prozent der Mittel bestimmt. Das entspricht einer Steigerung um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Weltweit wurden im vergangenen Jahr 680 Projekte neu bewilligt. Regionaler Schwerpunkt war Afrika. Die Ausgaben für Werbung und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit lagen bei 2,7 Prozent und für Verwaltung bei 6,1 Prozent. „Brot für die Welt“ arbeitet in mehr als 90 Ländern mit lokalen Partnern zusammen. Das evangelische Hilfswerk wurde 1959 gegründet und unterstützt Menschen unabhängig von ihrer Volks- oder Religionszugehörigkeit. Mehr Flüchtlinge und Hungernde Im Jahr 2017 waren nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) 68,5 Millionen Männer, Frauen und Kinder auf der Flucht. Gut 40 Millionen der Flüchtlinge sind Binnenvertriebene, die in ihrem Heimatland Schutz suchen. Die meisten, die Grenzen passieren, bleiben in Nachbarländern. Von den 19,9 Millionen Menschen unter UNHCR-Mandat leben 16,9 Millionen in Entwicklungsländern. 3,1 Millionen Menschen unter den 68,5 Millionen sind Asylsuchende. Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO (2017) waren 2016 815 Millionen Menschen unterernährt, das bedeutet einen Anstieg um 38 Millionen Menschen gegenüber dem Vorjahr. Ursachen wären vor allem Kriege, Vertreibung und Klimaveränderungen. In den letzten zehn Jahren sei die Zahl der Hungernden dagegen rückläufig gewesen. „Das muss uns alarmieren, nicht nur weil es Fluchtgründe schafft“, betonte die Präsidentin von „Brot für die Welt“, Cornelia Füllkrug-Weitzel, bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2017 in Berlin. Keine überzogenen Erwartungen bei der Entwicklungszusammenarbeit Sie warnte zugleich vor überzogenen Erwartungen: „Wir dürfen Entwicklungszusammenarbeit weder instrumentalisieren noch überfrachten.“ Schon ein Blick auf die Haupttreiber von Flucht und erzwungener Migration zeige, dass […]